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Hotel Costabella *** - Prandi Patrizio - Sén Pelegrin 37 - 38035 Moena - Val di Fassa - Trentino - Tel. 0462 573326 - Fax 0462 574283 - e-mail

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Special Sommer

Im Sommer wird unser Hotel Ziel jener, die ganz besonders mit der Natur in Berührung stehen und gleichzeitig die Möglichkeit haben möchten, bequem die anderen Dolomiten-Ortschaften erreichen zu können.
Der San Pellegrino Pass ist der ideale Ort für all jene, die einen ruhigen und gesunden Urlaub weit weg vom Stress des Stadtlebens verbringen wollen. Es gibt hier die Möglichkeit, zahlreiche Spaziergänge auf den Bergwegen auszuführen, die vom Alpenverein gut gehalten und gekennzeichnet werden, und die zu den wunderschönen Umgebungen dieser Ortschaft führen.

Historische Hinweise
Auf den weiten Wiesen des San Pellegrino Passes fanden die ersten Grenzüberschreitungen der Italiener ins damals österreichische Gebiet statt.
Die Österreicher hatten aber schon feste Stellungen nicht weit vom San Pellegrino Pass und auf dem Selle Pass, wo sie ein kleines Barackendorf bauten. Auf diese Weise wurde jede Möglichkeit eines italienischen Vorstoßes ins Fassatal verhindert. Der gefährlichste italienische Angriff geschah am 18. Juni 1915 durch die 'Bersaglieri', die von einem tridentinischen irredentistischen Bergführer begleitet wurden. Es gelang ihnen, die Alochet Spitze zu erobern, die im Südwesten den Selle Pass begrenzt und ihn beherrscht. Wegen dieser Eroberung hissten die Bersaglieri mit grosser Begeisterung die italienische Flagge auf die Spitze; mit dieser Handlung schufen sie aber auch einen ausgezeichneten Anhaltspunkt für das wütende Feuer eines österreichischen Maschinengewehrs,das auf eine vorliegende Spitze (Punta d'Ort) aufgestellt worden war, und das diesen wichtigen Erfolg zunichte machte.
Die Kämpfe zwischen Italienern und Österreichern verlagerten sich da auf die Costabellakämme. Abwechselnde Ereignisse bewirkten verschiedene Verschiebungen der Grenze unter großem Blutvergiessen: manche Erhebungen wurden mehrmals erobert und verloren und das in wenigen Tagen oder auch kurzen Stunden. Im Besonderen lohnt sich, das Gefecht im März 1917 um den Besitz der Costabella Spitze zu erinnern. Tonnen con Blei und Granaten ergossen sich auf ein kleines Grundstück mit vernichtenden Wirkungen für die italieniscen Soldaten, die es im Eigenbesitz hatten:
" ...in jenen Tagen lehrte der in den vielen Zeltbahnen versteckte Inhalt auch den härtesten Soldaten den Krieg zu hassen ". Die Alpini dachten da, den Kampf um den Besitz des Bergmassives dank der Explosion einer Mine unter der österreichischen Stellung auf der Spitze siegen zu können.
Die Arbeiten an der unterirdischen Grube begannen im August 1917, wurden aber bald wegen der Brüchigkeit der Felsen unterbrochen. Ende Oktober jenes Jahres durchbrachen dier Österreicher die Front am Isonzo, so dass die blutigen italienischen Anstrengungen, um einige Meter österreichischen Gebietes zu gewinnen, auch in diesem Teil der Dolomitschen Front vom Rückzug am Isonzo vereitelt wurden. In dieses Gebirge kehrten da Friede und Stille zurück.

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